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Interview - Urgetreide-Landbäckerei Trittmacher

Karl-Wilhelm Trittmacher

Seit 1959 betreibt die Familie Trittmacher in Malschwitz in der Oberlausitz eine Handwerksbäckerei. Die schon seit ihren Anfängen traditionell arbeitende Bäckerei verwendet seit einigen Jahren fast ausschließlich Urgetreide in ihren Produkten und ist seit Kurzem Mitglied in der Initiative Urgetreide e. V. Karl-Wilhelm Trittmacher, Bäckermeister und Geschäftsführer der Urgetreide-Landbäckerei Trittmacher hat sich unseren Fragen gestellt.

Initiative Urgetreide: Was muss man bei der Verarbeitung von Urgetreide beachten?

Karl-Wilhelm Trittmacher: Die Arbeit mit Urgetreidearten wie Emmer stellt schon eine Herausforderung dar. Lange Teigruhezeiten und die Herstellung von Vorteigen sind notwendig, damit man ein gutes Ergebnis erzielen kann. In unserem Betrieb verarbeiten wir in unseren Broten ausschließlich Jäger's Norddeutschen Champagnerroggen, Echten Dinkel (Franckenkorn) und Schwarzen Emmer. Unsere Hefe-, Mürb- und Streuselteige werden ausschließlich mit Dinkelmehl hergestellt. 

Initiative Urgetreide: Welche Urgetreide-Spezialitäten bieten Sie an und welche Produkte sind besonders gefragt?

Karl-Wilhelm Trittmacher: Wir bieten unseren Kunden eine Vielzahl an verschiedenen Produkten an, die mit Urgetreide hergestellt werden. Besonders beliebt sind unser reines Champagnerroggenbrot und das Champagnervollkornbrot. Darüber hinaus sind auch unser Emmerweißbrot, unser Emmerroggensprossen-Brot und unsere Brötchen aus Purpurweizen erfolgreich.

Initiative Urgetreide: Gibt es Trends in der Backstube rund um das Thema Urgetreide?

Karl-Wilhelm Trittmacher: Grundsätzlich können wir beobachten, dass Urgetreide-Produkte immer mehr nachgefragt werden und eigentlich alle Produkte im Trend liegen. In letzter Zeit hat die Nachfrage nach Broten und anderen Produkten mit Dinkelmehl allerdings merklich zugenommen.

 

Weitere Informationen zur Landbäckerei Trittmacher finden Sie hier: https://www.oberlausitzer-urgetreide.de/Emmer-Purpurweizen

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